Purpurkopfbarbe - lat. Puntius (Pethia) nigrofasciata
✔ Becken ab 120cm |
✔Omnivore |
✔ Gruppe ab 8 Tieren |
✔ Größe ~7cm |
✔ Asien |
✔ Alter bis 7 Jahre |
Die Puntius nigrofasciata in der Natur
Die Purpurkopfbarbe lebt genauso wie die Puntius tetrazona zwischen Laubschichten in langsam fließenden Flüssen und Bächen Süd Sri Lankas. Auch Waldbäche und dem Fluss Kelani zählen zu ihrem Habitet. Sie ist auch in Bächen bis zu einer Höhe von 300m zu finden. Aus noch unbekannten Gründen wurde sie im Westen von Sri Lanka ausgesetzt. Aufgrund der Vernichtung der natürlichen Lebensräume und des Fangs zählt die Puntius nigrofasciata mittlerweile zu einer bedrohten Barbenart.
Mittlerweile wurde die Gattung mal wieder überarbeitet, so das die Tiere jetzt Pethia nigrofasciata heißen. Sie gehören wieder den Karpfenfischen an aber besitzen keine Barteln mehr.
Wasserwerte in der Heimat der Puntius nigrofasciata
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pH -Wert |
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Leitwert |
µS |
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Gesamthärte |
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Karbonathärte |
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Temperatur |
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Nitrat |
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Die natürliche Lebensweise der Puntius nigrofasciata
Ernährung der Pethia nigrifasciata
Die Purpurkopfbarbe ernährt sich auch in der Natur omnivore. So gehören neben der pflanzlichen Kost auch kleine Krebstierchen und Insektenlarven zur Nahrungsquelle.
Geschlechterunterscheidung
Die Geschlechter lassen sich ab einer bestimmten Größe bereits recht gut erkennen und besonders in den Morgenstunden wenn die Männchen ihr purpurfarben am Kopf auflegen.
Die Weiblichen Tiere sind einheitlich beige Farben und der Bauch wirkt oft runder. Bei Männchen kann man durch den rot Schimmer am Kopf recht leicht das Geschlecht erkennen.
Purpurkopfbarben im Aquarium
Wasserwerttoleranzen im Aquarium
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pH -Wert |
6 - 7.5 |
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Leitwert |
450 ~780 µS |
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Gesamthärte |
12 - 25 |
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Karbonathärte |
3 - 8 |
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Temperatur |
22 - 27° |
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Nitrat |
<30mg / Liter |
Haltung von Purpurkopfbarben im Aquarium
Die Puntius nigrofasciatus ist eine sehr hochrückige Barbe und hat einen Körperbau, der dem der Sumatrabarbe. Sie wird ebenfalls bis 7 cm groß und sollte in einer Gruppe ab 6-8 Tieren gehalten werden. Dadurch ist es ratsam, diese Tiere erst ab einer Beckengröße von 120cm Kantenlänge zu pflegen. Plant ihr noch zusätzliche Zierfische im gleichen Schwimmbereich, solltet ihr lieber zu einem 150cm Aquarium greifen.
Bei der Zusammenstellung der Geschlechter könnt ihr darauf achten, dass ihr immer mehr Weibchen als Männchen habt.
Sie ist eine sehr aktive und quirlige Barbe, die im Aquarium bis zu 5 Jahre alt werden kann.
Ernährung der Purpurkopfbarbe in der Aquaristik
Die quirlige Purpurkopfbarbe zählt mit ihrem Nahrungsverhalten zu den omnivoren Tierarten. Im Aquarium könnt ihr sie daher einfach und abwechslungsreich ernähren.
Mit Flockenfutter und Granulatfutter verschiedenster Zusammensetzungen und Hersteller könnt ihr eure Tiere gesund ernähren. Hier könnt ihr Flockenfutter wie die Bug Bits auf Insektenbasis anbieten, aber auch kleines Granulat wie das ProNovoGrano. Aber auch Frostfutter und Lebendfutter gestalten den Speiseplan abwechslungsreich und mit allen benötigten Nährstoffen.
Zucht der Purpurkopfbarbe
Die Nachzucht der Purpurkopfbarbe ist im Aquarium möglich. Da die Tiere Freilaicher sind und dem eigenen Laich nachstellen, empfiehlt sich ein separates Zuchtbecken mit Laichgitter und reichlich feinem Javamoos oder anderem geeignetem Laichsubstrat.
Die Eier können durch das Gitter fallen und sind dadurch für die Elterntiere schwerer erreichbar. Für den Zuchtansatz sollte das Wasser weich bis mittelhart sein und eine Gesamthärte von höchstens etwa 12 °dGH aufweisen. Geeignet sind ein pH-Wert von ungefähr 6,0 bis 6,5 sowie eine Temperatur zwischen 25 und 28 °C. Die Zuchttiere können vor dem Ansatz mit abwechslungsreichem Frost- und Lebendfutter konditioniert werden. Nach dem Ablaichen müssen die Elterntiere aus dem Zuchtbecken entfernt werden. Die Larven können nach ungefähr 24 Stunden schlüpfen und schwimmen nach einigen Tagen frei.
Zunächst benötigen sie sehr feines Aufzuchtfutter wie Infusorien und Mikrowürmer. Sobald die Jungfische groß genug sind, können Artemia-Nauplien und feines Staubfutter ergänzt werden.
Eine schonende Filterung sowie kleine und regelmäßige Wasserwechsel tragen dazu bei, die Wasserqualität während der empfindlichen Aufzuchtphase stabil zu halten.
Vergesellschaftung der Purpurkopfbarbe
Man kann die Purpurkopfbarbe genauso wie die Sumatrabarbe vergesellschaften. Man sollte beachten, dass die Tiere aktive, quirlige Barben sind und nicht mit ruhebedürftigen Fischen vergesellschaftet werden sollen. So eignen sich Zwergbuntbarsche oder auch Skalare und Fadenfische nicht direkt für die Vergesellschaftung.
Mit anderen sehr aktiven Zierfischarten, die zu den gleichen Ansprüchen im Bereich Wasserwerte, Einrichtung und Futter passen, könnt ihr sie aber ohne Probleme vergesellschaften. Achtet aber darauf, dass ihr genug Platz einplant, wenn ihr mehrere Arten zusammen halten wollt.
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