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Schwarzer Fiederbartwels - lat. Synodontis nigrita


Becken ab 200cm
Omnivore
Gruppe ab 5 Tieren

 Größe ~30cm
 Afrika
Alter bis 20 Jahre

Der Synodontis nigrita in der Natur

Der Synodontis nigrita beheimatet in Afrika den Nil und den Niger. Aber auch Fundorte in Gambia und Senegal sind bekannt. Die deutschen Trivialnamen sind unterschiedlich, auch wenn sie oft das gleiche Tier bezeichnen. So wird er unter marmorierter, schwarzer und dunkelgefleckter Fiederbartwels geführt.

Wasserwerte in der Heimat der Synodontis nigrita

pH-Wert

 

Leitwert

  µS

 Gesamthärte

 

 Karbonathärte

 

 Temperatur

 

 Nitrat

 

Die natürliche Lebensweise der Synodontis nigrita

Ernährung der Synodontis nigrita in der Natur


Geschlechterunterscheidung und Brutverhalten

Die Geschlechter bei den schwarzen Fiederbartwelsen sind oft nur im direkten Vergleich zu unterscheiden. Das Weibchen ist häufiger etwas fülliger, besonders wenn ein ausreichender Laichansatz vorhanden ist. Durch diesen wirken sie oft auch massiver als die Männchen dieser Art. Weitere zu erkennende Merkmale sind nicht bekannt.

Schwarze Fiederbartwelse im Aquarium

Der schwarze Fiederbartwels verbringt die meiste Zeit im Bodenbereich und gründelt mit seinen Barteln herum. Deshalb ist ein feiner Bodengrund aus Sand oder feinem, runden Kies unbedingt zu empfehlen.

Auch wenn die Tiere keine Pflanzen fressen, sollte man auf kurzwurzlige Bodendecker verzichten. Diese könnten aufgrund der Kraft, welche die Tiere haben, immer wieder herausgerissen werden.

Als Bepflanzung, besonders bei den höheren pH-Werten, eignen sich Anubias und Farne, aber auch Cryptocorynen und Vallisneria. Pflanzen, welche eher saure Werte bevorzugen, sollten dann nicht eingesetzt werden.

Die Tiere ziehen sich gern in Höhlen oder Unterstände zurück, weshalb man mit Steinen, aber auch Wurzeln verschiedene Strukturen und Verstecke schaffen kann. Da die Tiere es etwas härter bevorzugen, sind auch kalkhaltige Steine möglich. 

Die Beleuchtung sollte nicht so intensiv sein, da die Fiederbartwelse es eher dezenter bevorzugen. Eine Schwimmpflanzendecke oder ausreichend Gerbstoffe sorgen für angenehme Lichtverhältnisse, damit die Welse sich wohlfühlen und ihr sie auch beobachten könnt.

Wasserwerttoleranzen im Aquarium

pH-Wert

 7,5-8,5

Leitwert

  850µS

 Gesamthärte

9-20

 Karbonathärte

 3-12

 Temperatur

 23-28°

 Nitrat

<25mg/Liter


Haltung von schwarzen Fiederbartwelsen im Aquarium

Der schwarze Fiederbartwels ist sehr gesellig und sollte als Gruppe ab 5 Tieren gepflegt werden. Hält man sie einzeln oder unpassend, können die Tiere scheu werden.

Für 5 Tiere solltet ihr mindestens ein Aquarium mit einer Kantenlänge von 200cm einplanen. Größer ist natürlich erlaubt. 

Die Tiere können eine Größe von bis zu 30cm erreichen und ein Alter von 15-20Jahren, wenn diese gut gepflegt werden. Beachtet, dass diese Tiere in Gewässern mit eher höheren pH-Werten gefunden wurden und daher der pH-Wert nicht zu niedrig sein sollte. 

Ernährung des schwarzen Fiederbartwels im Aquarium

Der schwarze Fiederbartwels ernährt sich im Aquarium omnivor und besitzt ein unterständiges Maul.
Das macht die Fütterung im Aquarium für den Halter umso einfacher, denn die Tiere nehmen verschiedene Futtersorten oft sehr gut an. Du kannst die schwarzen Fiederbartwelse mit Granulat und Tabs füttern, aber auch mit Frostfutter und Lebendfutter. 
Auch wenn sie eigentlich am Boden leben, können sie auch verkehrt herum schwimmen und so Futter von der Oberfläche aufnehmen.

Vergesellschaftung mit dem schwarzen Fiederbartwels

Auch wenn der schwarze Fiederbartwels eine Größe von 30cm erreichen kann, sind es eher friedliche Tiere, welche jedoch durchaus recht aktiv sind. 
Zur Vergesellschaftung eignen sich daher andere Beifische in entsprechender Größe, welche nicht zu hektisch sind, aber auch nicht unbedingt ungestört sein wollen. Eigenen tun sich hier andere Gesellen aus Afrika, welche zu den Wasserparametern passen, aber natürlich auch Zierfische aus anderen Regionen mit denselben Ansprüchen. 
Auf zu kleine Fische oder Garnelen sollte vermutlich verzichtet werden, diese könnten als Futter erkannt werden.

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