Weißbandputzergarnele - lat. Lysmata amboinensis
✔ Becken ab 80cm |
✔ Omnivor |
✔ Paarweise /gesellig |
✔ Größe ~7cm |
✔ Indischer Ozean |
✔ Alter 2 bis 4 Jahre |
Die Lysmata amboinensis in der Natur
Die Weißband-Putzergarnele (Lysmata amboinensis) ist eine auffällig gefärbte Krebstierart, die in den tropischen Korallenriffen des Indopazifiks verbreitet ist. Hier ist sie von Ostafrika und dem Roten Meer bis nach Polynesien und Hawaii zu finden. Sie fällt sofort durch ihren schlanken, rötlich-orangefarbenen Körper mit dem breiten weißen Längsstreifen auf, der sich vom Kopf bis zum Schwanz zieht. Diese auffällige Zeichnung dient als Signal für Fische: Sie zeigt an, dass hier eine „Putzstation“ zu finden ist.
Meist tritt Lysmata amboinensis paarweise oder in kleinen Gruppen auf, wobei mehrere Tiere gemeinsam eine feste Putzstation betreiben. Sie erreichen eine Länge von rund sechs bis sieben Zentimetern und gehören damit zu den größeren Garnelen in Riffhabitaten. Trotz ihrer geringen Größe haben sie eine bemerkenswerte ökologische Bedeutung, da sie zur Gesundheit vieler Rifffische beitragen.
Wasserwerte in der Heimat der Lysmata amboinensis
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pH -Wert |
8,0-8,4 |
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Dichte |
1,022-1,026 |
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Temperatur |
24°-28° |
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Nitrit |
0 ( im Meer nicht nachweisbar) |
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Nitrat |
<1-2 mg/l |
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Die natürliche Lebensweise der Lysmata amboinensis
Die Garnele lebt bevorzugt in Felsspalten, unter Korallenüberhängen oder in geschützten Riffstrukturen. Dort bietet sie Fischen einen besonderen Service: Sie entfernt abgestorbene Haut, Schleimreste und Parasiten von ihrer Oberfläche von Fischen, Korallen und Steinen. Manche Fische lassen sich sogar im Maul oder an den Kiemen reinigen, ohne die Garnele zu fressen. Dieses Verhalten ist ein klassisches Beispiel für Symbiose, bei der beide Partner profitieren, die Fische werden von störenden Parasiten befreit, und die Garnele erhält Nahrung.
Ernährung der Lysmata amboinensis in der Natur
Die Weißband-Putzergarnele (Lysmata amboinensis) ernährt sich omnivor. Ihren Ruf verdankt sie dem „Putzen“ von Fischen, bei dem sie Parasiten, Hautreste und abgestoßenen Schleim von deren Körperoberfläche entfernt. Aber sie frisst auch Detritus, Aasreste und kleine wirbellose Tiere, sodass sie eine wichtige Rolle als Resteverwerter im Riff einnimmt.
Geschlechterunterscheidung und Brutverhalten
Bei Lysmata amboinensis ist eine Geschlechterunterscheidung von außen nicht möglich. Die Tiere sind "Protandric Hermaphroditen". Das bedeutet, sie beginnen ihr Leben als Männchen und entwickeln sich später zu Zwittertieren, die männliche als auch weibliche Geschlechtsfunktionen übernehmen. Dadurch kann jedes ausgewachsene Tier sowohl befruchten als auch Eier austragen. Typische äußere Unterschiede wie Größe, Färbung oder Fühlerlänge zwischen den Geschlechtern gibt es nicht.
Die Weißbandputzergarnele im Aquarium
Wasserwerttoleranzen im Aquarium
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pH -Wert |
8,1-8,4 |
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Dichte |
1,022-1,026 |
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Temperatur |
24° - 28° |
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Nitrit |
0 |
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Nitrat |
<20mg/l optimal: <10mg/l |
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Haltung von Weißbandputzergarnelen im Aquarium
Ernährung der Weißbandputzergarnelen im Aquarium
Weißband-Putzergarnelen ernähren sich überwiegend von Hautparasiten der Fische und von Detritus. Auch Futterreste, die beim Füttern der Fische zu Boden sinken, werden gern aufgenommen. In gut besetzten Becken ist daher eine zusätzliche Fütterung meist nicht notwendig. Werden die Garnelen jedoch ohne passende Fischgesellschaft gehalten, sollten sie regelmäßig zugefüttert werden.
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